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Jazz-World Music Concert

Freitag, 10. April 2015, 20:30 Uhr,  € 14/17

GILAD ATZMON & The Orient House Ensemble

www.gilad.co.uk/the-orient-house-ensemble/

 

‘A subtle blend of East and West, that’s brutal and beautiful’ BBC

‘A formidable improvisational array...’  The Guardian

‘The best musician living in the world today’  Robert Wyatt - Audio

 

 „Leidenschaft und bissiger Witz“ war die Kritik nach dem letzten Konzert von Gilad Atzmons Gilad-Atzmon-Presse1Orient House Ensemble in der  Fabrik in Sachsenhausen in der FAZ überschrieben.„Ungebrochene Leidenschaft, die in dem Musiker brennt“ und „beseelt-eruptive Komposition und Improvisation“ hörte Rezensent Norbert Krampf und zollte Anerkennung:„Dabei vereint Atzmon gekonnt die emotionale Wucht amerikanischer Bebop-Pioniere mit der intellektuellen Kraft des europäischen Jazz, lässt darüber hinaus fast beiläufig orientalische Melodik anklingen und zeigt mit eingeflochtenen skurrilen Zitaten viel Humor.“„Songs Of The Metropolis“ heißt das erst Mitte März erschienene neue Atzmon-Album. Die neun neuen Kompositionen sind den Städten  Paris, Tel Aviv, Buenos Aires, Wien, Manhatten, Scarborough, Moskau, Berlin sowie einem Ort „Somewhere In Italy“gewidmet.  „,Songs Of The Metropolis’ ist für mich Versuch, Musik zu  finden, die wir alle verloren haben“, erläutert Atzmon seine Idee.„Für mich ist ziemlich klar, dass jede Stadt, jedes Dorf auf diesem Planeten einmal eine einzigartige Glocke in einer  einzigartigen Kirche, eine eigene Melodien, einen Song, eine Stimme und Sprache besaß. Ich möchte versuchen den Klang, der mich ursprünglich enthusiastisch auf Musik reagieren ließ, wieder zu finden, etwas wie das, was Django Reinhardt nach Paris brachte oder Piazzolla für den Tango am Rio de la Plata  bedeutete“. Mit Yaron Stavi (Bass), Eddie Hick (Drums) und Frank Harrison (Piano) stehen dem Saxofonisten und Klarinettisten hochkarätige Kollegen zur Seite.

 

Wikipedia: Gilad Atzmon (9. Juni 1963 in Jerusalem) ist ein britischer Jazzmusiker, politischer Aktivist und Autor satirischer Romane israelischer Herkunft. Er spielt Saxophon, Klarinette und andere Holzblasinstrumente. Atzmon wuchs in Tel Aviv in einer "konservativen, weltlich-zionistischen Familie" auf. Am israelischen Libanonkrieg 1982 nahm er als Rettungsassistent der israelischen Armee teil. Atzmon studierte nach Abschluss seines Wehrdienstes bei den israelischen Streitkräftenwährend des Libanonkrieges 1982 KomposiGiladAtzmonOrientHouseEnsemble-WEBtion und Jazz an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Dann tourte er mit seiner eigenen Band und arbeitete als Produzent und Arrangeur im Bereich der Rock-, Jazz- und Weltmusik, beispielsweise mit Ofra Haza, Jack DeJohnette oder Michel Petrucciani. Aus politischen Gründen verließ Atzmon Israel, um zunächst nach Deutschland zu gehen. Seit 1993 lebt Atzmon in London, wo er Philosophie studierte und eine Dissertation über deutsche Denker einreichte, jedoch nicht promoviert wurde.   

Atzmon spielt Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon, als Nebeninstrumente verwendet er darüber hinaus Klarinette, Sol, Zurna undFlöte. Er war Mitglied der Blockheads und arbeitete als Studiomusiker für Kollegen wie Ian Dury, Paul McCartney, Sinéad O’Connor und Robbie Williams. Seine erste CD legte er 1994 vor. Er gründete dann das Orient House Ensemble, das nach dem früheren PLO-Hauptquartier in Ostjerusalem benannt ist und mit dem er seit 2000 CDs beim Münchener Jazzlabel enja veröffentlicht hat. Seine Musik greift (etwa auf dem Album Exile, das die BBC zum „Jazz-Album des Jahres“ wählte) folkloristisch orientalische Elemente sowohl aus der Türkei als auch Israel auf, ohne dabei stehen zu bleiben; freie Improvisationen treten neben welt- und popmusikalische Momente. Auf einem neueren Album (In Loving Memory of America) spielt er amerikanische Standards und Balladen mit Streicherarrangements, ganz im Stile der Bopper der 1950er Jahre; er hat dabei, obgleich von Cannonball Adderley beeinflusst, einen leicht rauhen, aber lyrischen Ton. Teilweise geht er auch mit seinem Orient House Ensemble und dem Sigamos-Streichquartett auf Konzertreise. Dennoch begreift er Jazz als „eine innovative Form des Widerstands.“

   Als Produzent war er in den letzten Jahren für Sarah Gillespie, Elizabeth Simonian, die Weltmusik-Gruppe Yurodny und Robert Wyatt tätig.

 

 

 

 

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